Historie Moll KarosseriebauVor mehr als 100 Jahren, am 18. Dezember 1876, gründete Peter Joseph Moll in Holzheim, Hauptstraße 48 einen Stellmacherbetrieb. Zu dieser Zeit war es noch üblich, auf die großen umliegenden Gehöfte zu gehen und die Geräte an Ort und Stelle fertigzustellen. Herr Heinrich Moll, durch einige Wanderjahre auch mit der Zimmerei vertraut, nutzte die rege Bautätigkeit vor dem Ersten Weltkrieg, den Betrieb zu erweitern.

Der Bruder von Herrn Heinrich Moll (1.), der übrigens den gleichen Namen trug, kam im Jahre 1900 mit ins Geschäft. 1922 übernahm er, nach der fast völligen Erblindung von Herrn Heinrich Moll (1.), die Zimmerei. Während Herr Heinrich Moll (1.) die Stellmacherei mit einem Gesellen fortführte, der wie damals üblich, mit in Kost und Logis war.

Als 1927 Herr Stefan Moll in die Lehre kam, beschäftigte das Unternehmen einen Gesellen und einen Lehrling. Nach seiner Gesellenprüfung 1930, die er vor der Innung in Neuss ablegte, ging auch Herr Stefan Moll traditionsgemäß auf Wanderschaft, das heißt, von einem Kolpinghaus ins andere. Zu dieser Zeit war es nicht möglich, eine Arbeit zu finden. Bedingt durch die Krankheit seines Vaters Herrn Heinrich Moll (1.), kam Herr Stefan Moll zurück in den elterlichen Betrieb. Im September 1937 legte er dann vor der Handwerkskammer zu Düsseldorf die Meisterprüfung im Karosseriebau-Handwerk, Abteilung Holz ab.

Am 18.Januar 1939 übernahm Herr Stefan Moll dann offiziell den Betrieb. Die Firma wurde fortan unter dem Namen Stefan Moll geführt. In Tageskursen, die in Essen jeden Samstag stattfanden, konnte er seine Kenntnisse in der Blechbearbeitung erweitern. Im Mai 1940 wurde er zum Wehrdienst einberufen, aus dem er im August 1945 zurückkehrte. - Während dieser Zeit ruhte der Betrieb.

Nach Kriegsende wurde der Betrieb ganz auf die Instandsetzung von Karosserien und Neuanfertigung von Spezial-Fahrzeugen ausgerichtet. - Zu diesem Zweck wurde der alte Betrieb auf der Hauptstraße 48 von 200 auf 400 qm vergrößert. - Von Oktober 1949 bis April 1950 besuchte Herr Stefan Moll als Gastschüler die Landes-Gewerbeschule in Kaiserslautern, Abt. Fahrzeugbau, um seine technischen Kenntnisse den Erfordernissen anzupassen.

Da das Grundstück Hauptstraße 48 auch nach der Vergrößerung nicht ausreichte, wurde 1952 das Grundstück Hauptstraße 55 erworben und zu einer modernen Montagehalle sowie einer anschließenden modernen Lackier-Anlage für Personenwagen und Omnibusse ausgebaut. Als Beheizung für die Trocken-Anlage diente ein Ölbrenner, der über einen Luft-Erhitzer durch ein Kanal-System auch die Montagehallen mit beheizte.

Um den großen Kundenkreis im Grevenbroicher Raum zu betreuen, wurde 1963 ein Grundstück auf der von Goldammerstraße von der dortigen Daimler-Benz-Vertretung angemietet. Über 200 qm wurde die bestehenden Gebäude erweitert, um eine moderne PKW-Lackier-Anlage mit 2 Trockenkabinen unterzubringen. Der Parkplatz vor dem Betrieb von 1200 qm wurde befestigt, Büro und Lacklager wurden neu ausgebaut.

1965 wurde in Grevenbroich eine moderne DINOL-Station für den Grevenbroicher Raum aufgebaut. - Entsprechend dem technischen Fortschritt in der Reparatur von selbsttragenden Karosserien wurden in Grevenbroich die erste Dozer Werkzeuge und eine Celette-Richtbank aufgebaut.

Im Jahre 1979 wurden von Herrn Stefan Moll die Planungen eingeleitet, im Grevenbroicher Gewerbegebiet einen neuen großen Karosserie- und Lackierfachbetrieb zu platzieren.

Anfang 1981 wurde der neue Betrieb auf der Siemensstraße 23 in Grevenbroich eingeweiht. Auf dem ca. 5000 m² großen Grundstück entstand ein hochmoderner Fachbetrieb. Neben dem Bürokomplex gab es eine eigene abgetrennte Mechanik, Karosserie-, Lackier- und eine Finish-Abteilung. Sogar eine eigene Schreinerei wurde dort eingerichtet. Die Lackieranlage ist eine der wenigen Anlagen in Deutschland, die über eine automatische Fließbandanlage verfügt.

1972 übernahm Herr Herbert van Terwingen, Ehemann der Tochter von Stefan Moll, die Leitung des Grevenbroicher Betriebes. Geschäftsführer der Karosseriebau Stefan Moll Grevenbroich GmbH waren bis zum 08. Februar 1999 Herr Stefan Moll und Peter Ackers. Ab diesem Tag wurde die Firma von der neuen Geschäftsführerin Stefani van Terwingen, der Tochter von Stefan Moll, geführt. Gesellschafter waren bis zum 01. September 2007 Frau Stefani van Terwingen geb. Moll, sowie ihre beiden Töchter Frau Birgit Scheid und Frau Iris van Terwingen.

Am 01. September 2007 übernahm Klaus Steinforth die Firma Karosseriebau Stefan Moll Grevenbroich GmbH als alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer. Da Klaus Steinforth auch im niederrheinischen Grefrath ein Karosserie- und Lackier-Unternehmen besitzt, wurde seit 2008 die Grevenbroicher Kundschaft von Herrn Markus Zimmermann betreut, der auch für den reibungslosen Werkstattbetrieb verantwortlich zeichnete. In den Jahren 2007 bis 2009 wurden umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Grevenbroicher Unternehmen durchgeführt und abgeschlossen.

Kontakt:

02181 - 75780-0

02181 - 75780-10

info (at) moll-karosseriebau.de

www.moll-karosseriebau.de

Anschrift:

Stefan Moll Grevenbroich GmbH

Siemensstraße 23

41515 Grevenbroich

Deutschland

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr.: 07:00 - 17:00 Uhr

und nach Vereinbarung

 

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